VALLE SAN GIORGIO
Das Dorf Valle San Giorgio liegt mitten im grünen Herzen der euganeischen Hügel, zwischen Cinto Euganeo und Arquá Petrarca.
Es ist über die Autobahnen A4 - A13 gut erreichbar, von Venedig kommend Ausfahrt Terme Euganee oder von Bologna kommend Ausfahrt Monselice.
NATURPARK DER EUGANEISCHEN HÜGEL
Der Naturpark der Euganeischen Hügel ersteckt sich mit seinen circa 20.000 Hektar über 15 Gemeinden mit unterschiedlichen Eigenschaften.
Das einzigartige Panorama der 81 Hügel mit ihren unterschiedlichen Höhen und Formen ist für den Reisenden nicht zu übersehen. Die euganeischen Hügel entstanden infolge von Vulkanausbrüchen im Tertiär. Die Flora überrascht durch ihren Artenreichtum, der von Macchie bis Esskastanien-, Eichen- und Mischwald reicht. Die Fauna ist reich an geschützten Vogelarten, vom kleinen lustigen Rotkelchen, bis hin zu größeren Raubvögeln wie Sperber und Schleiereule.
Die Gemeinden der euganeischen Hügel sind reich an Geschichte und Kunst - ein gutes Beispiel ist der Ort Arquà Petrarca, der ganz in der Nähe von Valle San Giorgio liegt - und sind mit gut ausgebauten Straßen verbunden. Auf Wanderwegen können Sie außerdem weitab vom Straßenlärm die Schönheit der Natur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden
Der regionale Naturpark der euganeischen Hügel wurde 1989 eingerichtet und gilt als regelrechtes „Naturschutzlabor“. Hier unterliegen auch die landwirtschaftlichen Produkte dem Naturschutz: Das Olivenöl, der Käse, die DOC-Weine (Rotweine wie der Cabernet Franc und der Sauvignon und Weißweine, wie der Chardonnay und die typischen Schaumweine, wie der Serprino und der Moscato Fior d'Arancio) und der Honig.
UMGEBUNG
In nächster Nähe von Valle San Giorgio liegt der Ort Cinto Euganeo, der seit der Antike auf Grund einer hoch entwickelten römischen Wasserleitung, deren Kanäle unterirdisch unter dem Monte Vendevolo verlaufen, bekannt ist. Das Aquädukt fing das Wasser von Quellen in Faedo und San Giorgio auf, leitete es in kleine natürliche Grotten um und belieferte die gesamte Gegend bis Este
Erwähnenswert ist auch der ehemalige Steinbruch Cava Bomba, in dem sich jetzt ein geopaläontologisches Museum mit Funden aus den euganeischen Hügeln befindet.
Auf der anderen Seite von Valle San Giorgio liegt der einzigartige Ort Arquà, in dem der große Dichter Francesco Petrarca im 14. Jahrhundert seinen Wohnsitz wählte und auch starb. Sein Grab befindet sich im Kirchhof der Kirche S. Maria Assunta. Zu seinen Ehren heißt der Ort Arquà Petrarca.
Die Zeit scheint hier im magischen Mittelalter stehen geblieben zu sein. Arquà liegt an den Hängen der Hügel Castello und Ventolone und seine Gebäude erinnern an die Anfänge des ersten Jahrtausends.
Das Dorf ist mit seinen Sträßchen und alten Häusern glücklicherweise komplett erhalten. Das Haus Petrarcas wurde vor kurzem renoviert und beherbergt eine ständige Ausstellung über den Dichter. Sehenswert sind zwei religiöse Stätten: Das Oratorium S.S. Trinità und die Kirche Santa Maria Assunta. Petrarca und seine Mäzene der herrschaftliche Familie Carraresi aus Padua brachten dem Dorf Berühmtheit und Reichtum.
Erwähnt werden müssen auch Teolo, das sich in wunderschöner Lage zwischen den Hügeln Monte Venda, Monte della Madonna und Monte Grande befindet, und Torreglia, das von den Kamaldulenser Mönchen für den Bau ihrer Klause am Monte Rua gewählt wurde.
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